Velvet-leaves: Words and Thoughts


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Quote Blue #11, The Great Fall

You pulled me out of the dark

Like an old ship

I was buried in the ground

Deep, Deep down in the ocean

But now you´re here, at my side

where there is no place to hide

You don´t care at all

Because you gonna save me

from the great fall.

~Alaskablue

1.2.17 18:35


Verlassen, Verraten, Allein gelassen.

Vor kurzem habe ich den Charakter House aus der Serie Dr. House erwähnt. Und umso länger ich diese Serie schaue wird mir eins immer klarer. Der Grund warum ich sie sehe. Nicht etwa wegen den interessanten medizinischen Fällen, oder den interessanten Ärzten. Ja nicht mal wegen den interessanten Beziehungen unter den Charakteren. Nein. Es ist vielmehr so, dass ich wenn ich House, sehe, sehe wie er ist, wie er Handelt, es sich so anfühlt  als würde ich in einen Spiegel schauen. Er wurde schon oft genug verletzt im Leben. Von Menschen enttäuscht, verraten und verletzt. Er wird immer verlassen. Von allen. Alle um ihn herum sind glücklich und er freut sich auch für sie, aber er selbst ist es nicht. Selbst die Therapiesitzungen haben ihm nicht weitergeholfen. Die meiste Zeit überspielt er seine wahre Verletztheit indem er Witze reißt und den überlegenen coolen spielt. Wobei er doch innen, tief drinnen,  verletzt und enttäuscht ist. Er ist ein guter Kerl, will eigentlich nur das Beste für alle. Vielleicht ist seine Art das zu zeigen nicht immer richtig oder etwas verquer. Aber er meint es doch nur gut. Es ist nicht so das ich Mitleid mit ihm habe, es ist mehr so, dass ich mich zu 100% in ihn hineinfühlen kann. Weil ich das gleiche erlebt habe und genauso fühle. Weil wir uns psychisch und seelisch einfach unglaublich ähnlich sind. Darum wünsche ich mir manchmal ich könnte einfach durch den Bildschirm steigen, mich zu ihm setzen und da sein. Ihm zeigen das er nicht alleine ist, das es Menschen gibt denen es genauso geht. Ihm sagen, dass er eines Tages jemanden finden wird, der ihn nicht verlassen oder enttäuschen wird. Das eines Tages alles gut wird. Doch ich kann es nicht. Und trotz allem bin ich einfach nur froh dass er indirekt für mich da ist. Weil es ihm genauso geht wir  mir, aber weitermacht, weiter kämpft und nicht aufgibt. Weil er all diesen Schmerz und Kummer in sich trägt den er mit niemandem teilen kann und dem ihm niemand nehmen kann. Ich würde ihm so unendlich gerne helfen. Aber ich kann es nicht. Es bleibt mir nur übrig mit ihm mitzuleiden, mitzufühlen und mich weniger alleine zu fühlen. Weil ich weiß, dass es immer jemandem gibt, der vielleicht nicht hier, aber dafür da ist. Für mich, da ist.

 

~Alaskablue

3.2.17 14:27


Liebe Welt...

Liebe Welt,

eigentlich wollte ich auf all das verzichten. Freundschaften, Beziehungen, und alles andere zwischenmenschliche das nicht unbedingt nötig ist. Ich wollte nicht mehr leiden müssen. Verletzt oder enttäuscht werden. Ich wollte mich einfach von allem fern halten, das mir Kummer oder Schmerzen bereiten können. Und von allem und jedem dem ich Kummer bereiten, verletzen oder enttäuschen könnte. Ich dachte es wäre einfacher so. Das ich somit ein ruhiges und angenehmes Leben führen könnte. Doch dem ist nicht so. Ich fühle mich nicht gerade besser oder gut. Nicht so wie ich gedacht hätte. Und mir ist aufgefallen, dass ich es brauche. Menschen mit denen ich über alles Mögliche reden und lachen kann. Menschen denen ich mein Herz ausschütten kann und jede noch so kleines Kleinigkeit erzählen kann. Dass ich es brauche, zu wissen dass jemand für mich da ist und ich im Gegenzug für jemanden da sein kann. Im helfen und Ratschläge geben kann. Das ich ohne all das einfach nicht vollständig bin. Oft versuche ich es zu ignorieren oder es irgendwie abzutun. Aber tief in mir drinnen weiß ich, dass es mich nicht glücklich macht. Mich nie wirklich glücklich machen wird. Ich will so ein Leben. Ein Leben mit guten Freunden, einer wunderbaren Familie und allem anderen. Ich will es so sehr. Nur weiß ich nicht, ob ich das kann. Ob ich es mir und anderen zumuten kann. Liebe Welt, es tut mir leid, dass ich so unentschlossen bin. Das die Zweifel mir die Luft abschnüren. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hoffe du bist mir nicht böse.

 

In Liebe,

eine Ratlose Schreiberin

4.2.17 14:07


Quote #46

House: Ich bin der kaputteste Mensch auf der Welt.

Cuddy: Ich weiß. Ich liebe dich.

Ich will es nicht, doch ich kann nichts

dagegen machen.

~Dr. House

4.2.17 15:14


Nie.

Ich will so viel.

Ich will es so sehr.

Und werde es doch nie haben.

~Alaskablue

15.2.17 22:39


Es braucht nicht viel um sich glücklich zu fühlen.

Es braucht nicht viel um zu sehen wie schön das Leben ist.

 

„Manche Unendlichkeiten sind größer als andere“

 

~Alaskablue

18.2.17 22:18


Jetzt Tod, was einst so lebendig war.

 Jetzt Tod, was einst so lebendig war.

Nur noch Knochen, so kalt wie Stein.

Leblos. Gefühlslos.

Nichts lässt drauf schließen dass sie mal das Gerüst für etwas lebendiges waren.

Mit Verstand, Humor, Gefühlen und Charakter.

Erinnerungen, Erfahrungen, Emotionen.

Alles ist fort. Nicht mehr existent.

Niemand kommt drum herum.

Es ist unumgänglich.

Eines Tages, werden wir alle leblose Knochen sein.

Ohne Blut, Organe, Haut, Verstand.

Wir werden nicht mehr denken. Nicht mehr fühlen.

Wir werden zu nichts. Buchstäblich.

Nur ein Haufen Knochen, steinähnlich, wird übrig bleiben.

Genauso wie Steine, sind die wertlos. Wenn man deren Vergangenheit nicht kennen würde, hätten sie für niemanden eine Bedeutung. Niemand würde die Person vermissen die einst von diesem Starken und wichtigen Gerüst getragen wurde. Niemand würde an sie denken. Die schönen Momente. Die erreichten Ziele. Leblos. Sinnlos. Allein. Das würden sie sein. Und das obwohl die Person vielleicht großes erreicht, Menschenleben gerettet, zum Mond geflogen oder Häuser gebaut hat. Ganz egal. All das würde keine Rolle mehr spielen. Absolut keine Rolle. Denn letzendes sind wir doch irgendwann nur ein Haufen Knochen. Wir sind alle gleich. 

   Am Ende sind wir alle gleich.

~Alaskablue

21.2.17 13:48


Quote #47

„Wenn man sich einreden kann, dass man eh nicht dazu bestimmt war, glücklich zu sein, dann muss man das Schicksal nicht dafür hassen, dass es so viel Scheiße auf einen regnen lässt.“

~House
23.2.17 11:35


Ich habe immer gewartet.

Ich habe immer gewartet.

Gewartet, das ich mit einem Jungen „Titanic“ angucken kann, weil es romantisch und schön wäre.

Gewartet, auf Reisen zu gehen, weil es mit anderen ja doch mehr Spaß macht.

Gewartet, darauf, dass ich eine Person treffe, die mit mir alle möglich tollen Dinge macht.

Zelten gehen. Am Lagerfeuer sitzen. Nach Paris gehen. Die Nordlichter sehen. Unter den Sternen schlafen.

Auf eine Person mit der ich einfach frei und glücklich sein kann. Das Leben genießen kann. Jemanden mit dem ich Musik machen kann. Jemanden der mir Schach beibringt. Jemanden mit dem man einfach die größten Abenteuer erleben und die schönsten Geschichten schreiben kann.

Doch mittlerweile, habe ich aufgehört zu warten. Habe aufgehört auf etwas zu warten, das niemals eintreffen wird. Jetzt tu ich die Dinge. Einfach so. Weil ich sie jetzt tun will und nicht darauf warten und hoffen will, das irgendwann mal irgendwer kommt, der sie mit mir erleben will. Ich tue, sie weil ich für mein Glück und mein Leben selbst verantwortlich bin. Vielleicht ist es nicht so unglaublich wunderbar und schön wie mit anderen Menschen. Aber es ist immer noch besser als zu warten. Darauf zu warten, das, das Leben irgendwann mal beschließt, mir jemanden an die Hand zu geben, der mich durchs Leben begleitet. Denn ich brauche niemanden, sofern ich mir selbst genug bin, und das Beste das meinem Leben mache.

 ~Alaskablue

 

„Wer versucht sich alle Türen offen zu halten, wird sein Leben lang auf dem Flur verbringen.“

23.2.17 12:00


Stille.

Dieser Moment, wenn alles still um einen ist.

Wenn man an diesem einen Ort ist, wo es scheint, als wäre man die einzige Person auf der Welt.

Wenn man einfach sein kann, ohne da sein zu müssen.

Wenn man das Leben, die Luft und die Welt einfach in sich aufnehmen kann. Einatmen. Ausatmen. Alles reine in sich aufsaugen. Die Schönheit. Die Klarheit.

Wenn man einfach gedankenverloren dahintreiben kann, auf den Wellen des Lebens.

Genau dann, fühlt es sich ausnahmsweise mal nicht so an, als würde alles auseinanderfallen.

~Alaskablue

25.2.17 14:53


Quote # 48

"Weniger Zeit mit Planen und Listen

Schreiben verbringen.

Stattdessen:

Rausgehen und Leben."

 

~Julia Engelmann

26.2.17 19:14


Quote # 49

"Sometimes good people
make bad choices.
 It doesn´t  mean
they´re bad.
It simply means
they´re human."
28.2.17 12:32





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