Velvet-leaves: Words and Thoughts


  Startseite
  Über...
  Archiv
  Impressum
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Letztes Feedback
   4.02.17 14:21
    Du solltest wieder Mensc
   4.02.17 14:30
    comment1, read more, 8)
   23.02.17 19:43
    Ich habe auch lange gewa
   28.03.17 13:22
    Aus eigenen Erfahrungen
   22.04.17 20:33
    Mir gefällt die Idee, si
   22.04.17 20:36
    Deine Beschreibung ist s



http://myblog.de/velvet-leaves

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Innere Stimme, Gesellschaft, Bücher, Kino, Zeit

 

Nicht alle Menschen lesen gerne Bücher.

Nicht alle Menschen lesen gerne Gedichte.

Dafür

Gehen viele Menschen, gerne ins Kino.

Gehen viele Menschen, zu Poetry Slams.

 

Natürlich, ist nicht jeder Film ein Buch. Dennoch war es einst in Schriftform und wird jetzt lebendig.

Natürlich sind nicht alle Slams wie Goethe oder Rilke. Dennoch war es einst in Schriftform und wird jetzt lebendig.

Menschen lieben Bewegung. Lieben es wenn es sich bewegt, strahlt und sie mitreißen kann. Sie völlig gefangen nehmen kann. Sie umhauen kann mit der ganzen Energie und der Schönheit.

Und sie lieben es, nicht viel tun zu müssen. Bei einem Film oder einem Slam, setzt man sich einfach hin, und hört zu. Man muss sich nichts vorstellen, hat keine Zeit um anzuhalten, die Worte nochmals zu lesen, den Sinn dahinter versuchen zu begreifen und darüber nachzudenken. Sich Zeit zulassen. Bei Filmen kann man das zwar, aber das machen die wenigsten. Weil es direkt weiter geht, und man gar kein Interesse daran hat, das gesehen zu hinterfragen. Und im Kino ist so etwas schon gar nicht erst möglich. Alles geht auf Zeit. Ich will damit nicht sagen das Filme und Poetry Slam schlechter wären.

Ich liebe sie ebenso. Aber was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn mehr Menschen es bevorzugen, die schnelle Alternative zu wählen, bei der man das Gehirn weniger beanspruchen muss, und sich einfach berieseln lassen kann? Ab und an mag das auch ganz schön sein, aber ich bezweifle nicht das wir in mehreren Jahrzehnten, so weit sind, das wir gar nichts mehr hinterfragen, alles so hinnehmen, weil es einfacher und bequemer ist. Wenn wir zu einer stumpfen Gesellschaft werden, die sich um nichts kümmert weil alles schon so passen wird, es immer so gut war, warum sollte man dann etwas ändern?

Vielleicht hält Bücher und Gedichte lesen, das Ganze nicht auf. Aber wenigstens, können wir dann für eine kurze Zeit selbst bestimmen. Das Tempo vorgeben. Und unsere eigene Welt so vorstellen wie wir wollen. Unsere Fantasie, macht alles lebendig. Macht alles so viel lebendiger und schöner als es die Realität je könnte. Und bevor, ich mir meine Welt von anderen lebendig machen lasse, da lese ich doch lieber ein Buch und erschaffe mir eine völlig neue Welt, die so lebendig ist wie ich will. Und für die ich mir so viel Zeit nehmen kann wie ich will. Ohne vorgesetzte Zeitlimits und Denkmuster. Ich kann schaffen, erschaffen, denken, mich treiben lassen, träumen und am aller wichtigsten, durch einfache Worte, die Lebendigkeit einfach so erleben, ganz ohne eine äußere Stimme.

~Alaskablue

3.5.17 09:14


Suizid und warum sie keine Egoisten sind...

Wenn ein Mensch sich das Leben nimmt, trauen seine Angehörigen. Natürlich tun sie das. Aber oft sind sie auch wütend auf denjenigen. Weil er egoistisch, war und sich das Leben nahm und sie jetzt mit dem Schmerz und dem Verlust klarkommen müssen… halt! Warte…

Sie, sind diejenigen die leiden?

Was ist mit demjenigen der sich all die Jahre lang grauenvoll gefühlt hat? All die Jahre hat leiden müssen. Tag für Tag. Der so verzweifelt ist und sein einziger Ausweg, der Tod ist. Was ist mit denjenigen, die Tag für Tag leiden müssen, Schmerzen ertragen müssen. Egal ob körperlich oder seelisch. Was ist mit deren Schmerz?

 Wir wurden nicht gefragt, ob wir hier sein wollen. Wir haben uns nie dazu entschieden hier zu sein. Am Leben. Auf der Erde. Und jetzt da wir schon mal hier sind, na gut, da muss man eben das Beste daraus machen, es irgendwie durchstehen. Aber manche können das einfach nicht, wollen es nicht. Und es ist auch ihr gutes Recht. Wenn man leidet und jeder Tag schmerzt, wieso sollte man dann bleiben? Wenn wir uns schon nicht aussuchen konnten, ob wir hier sein wollen, dann sollten wir doch wenigsten bestimmen können, wann und wie wir gehen wollen. Wenn es zu hart ist zu bleiben. Wenn die Schmerzen und die Qual zu stark werden, warum sollte man dann bleiben? Nur um anderen glücklich zu machen, soll man sein ganzes Leben lang, leiden? Was wäre das für ein Leben? Ein Leben in dem man lächelt und die Narben verdeckt, nur damit die andren glücklich und zufrieden sind. Wären wir im Endeffekt dann nicht alle unglücklich? Weil jeder zeigt dem andren ein lächeln, obwohl er insgeheim Qualen leidet. Und der andre denkt sich „oh die Person will ich nicht unglücklich machen, daher ertrage ich meine Qualen“. Das wäre doch ein ewiger Teufelskreis. Natürlich ist nicht jeder so verzweifelt. Natürlich will sich nicht jeder das Leben nehmen. Und genau deshalb sollten wir, auf  diejenigen denen es einfach zu schwer fällt, nicht wütend sein und  sie  einfach gewähren lassen.

Vielleicht ist man verletzt und traurig, aber in einem solchen Moment sollte man selbst, weniger egoistisch sein und sich in die Person hineinversetzen. Den Schmerz und das Leid nachempfinden. Sich vorstellen, wie schlecht und miserable, sie sich wohl gefühlt hat, um den Schritt ins Ungewisse zu gehen. Anstatt wütend zu sein, sollte man eher stolz und beeindruckt davon sein, das sie so mutig waren. Dass sie es gewagt haben, den Schritt zu tun. Dass sie den Mut hatten, das Ruder zu übernehmen und endlich mal selbst über ihr Leben zu bestimmen. Endlich mal frei eine Entscheidung zu treffen die niemand beeinflussen, vorherbestimme kann. Eine Entscheidung die ihnen endlich Erlösung bringt nach so viel Schmerz und Qual. Anstatt das nächste Mal, also wütend zu sein, sollte man zu der Person aufblicken. Nicht weil sie das Leben aufgegeben hat, sondern weil sie den Tod, der der einzige Ausweg aus dem Leid war, mutig begrüßt hat. Weil sie sich das getraut hat, wovor alle anderen eine so immense Angst haben. Weil sie, bis zum Schluss gekämpft hat und am Ende einfach, ein einziges mal, nichts tun wollte, als Ruhe zu haben, und sich fallen lassen zu können. Fallen lassen in eine Welt ohne Schmerz und Kummer. Eine Welt, in die wir freiwillig gehen, weil wir die Wahl dazu haben.

 

Und letzende Endes sterben wir doch sowieso alle. Was macht es dann für einen Unterschied ob früher oder später? Wenn man sich weiter Jahre der Schmerzen ersparen kann, wozu warten? Wir sterben sowieso alle. Nichts ist so sicher wie das. Warum sollte man dann nicht selbst, für sich entscheiden können, wann man genug vom Leben hat? Wer gibt denn bitte schön vor, dass es nur ein gutes Leben war, wenn man natürlich, durch einen Unfall, oder eine andere Person stirbt? Ist es nicht um so vieles würdevoller, durch die eigne Hand zu sterben, selbst zu wählen, anstatt, das man durch eine andere Hand aus reiner Willkür sterben muss?

Ich schätze mal dass das ganze Thema, auf Ansichtssache beruht, aber dennoch sollten wir, versuchen mehr Verständnis für einander zu haben. Versuchen zu verstehen, wie schlecht es anderen gehen könnte und ihnen so gut es geht zu helfen. Denn vielleicht entscheidet sich dadurch irgendwann mal, irgendjemand dazu, freiwillig auf dieser Welt zu bleiben. Weil er sich dazu entschieden hat. Und anstatt den Tod das Leben gewählt hat.

 

 

"Wein und Würfel herbei!Fahr´ hin, wer um morgen sich kümmert! Lispelt der Tod doch ins Ohr: "Lebet, ich komme gewiß!"

-Vergil

 

~Alaskablue

3.5.17 10:17


Dunkelheit, Sicherheit, Freiheit

Mauern können einen vor Gefahren schützen.

Oder einen selbst gefangen halten.

Ist es nun wichtiger, sicher oder frei zu sein?

 

Did someone turn the lights out?
Or is it just another dark cloud in my head?
'Cause I'm cut deep, my heart won't beat
Deep down low it's killing me
If I wanna scratch out yesterday
I've got so much I need to say


I think I need help
'Cause I'm drowning in myself
It's sinking in, I can't pretend
That I ain't been through hell
I think I need help
I'm drowning in myself

 ~

You know you can't keep the ground from shaking, no matter how hard you try
You can't keep the sunsets from fading, you gotta treat your life like
You're jumping off a rope swing baby 'cause the whole thing's really just a shot in the dark

 

13.5.17 15:36


Warum unsere Psyche nur das beste für uns will.

Ist es nicht paradox das wir Menschen untereinander hervorragend kommunizieren und so jede Menge leisten können, unsere Seele aber, zugleich so krank wird, von alldem schlechten, das sie uns vor den Gefahren schützen will, indem sie alles möglich tut, um uns vor der Außenwelt zu schützen? Was nützt uns im Endeffekt die gute Kommunikation, wenn sie uns zugleich schadet?

Ohne Beziehungen zu anderen Menschen könnten wir nicht kommunizieren, sprechen oder laufen. All das lernen wir durch unsere Mitmenschen. Selbst wenn man eine Veranlagung zu psychischen Krankheiten hat, kommt es letztendlich immer nur auf unsere Mitmenschen und unsere Erfahrungen mit eben diesen an. Und sofern, diese Erfahrungen größernteils schlecht waren, ziehen wir uns zurück, weil wir uns vor den Gefahren schützen wollen. Dem Selbsterhaltungstrieb wegen. Und da wir das selbst wahrscheinlich nicht so effektiv hinbekommen würden, entscheidet das Gehirn einfach für uns. Es handelt ohne zu fragen, nach Instinkt, genauso wie wenn man in Ohnmacht fällt. Dabei ist die Priorat des Körpers das Überleben. Es ist überlebenswichtig, das genau jetzt genug Blut in das Gehirn fliest, damit es funktionieren kann, und da überlegt der Körper nicht lange, sondern schaltet einfach, und wir kippen um. Genauso ist es bei psychischen Krankheiten. Oftmals geht es nicht von einer auf die andere Sekunde, aber es geschieht ohne unsere Zutun oder das wir es wollen. Es geschieht zu unserem Schutz. Unsere Körper will nur das Beste für uns, und merkt dabei gar nicht, das es uns im Endeffekt doch mehr schadet. Aber verübeln kann man es ihm nicht. Schließlich ist er nicht derjenige, der uns den Schaden zugefügt hat. Das waren diejenigen, ohne die wir heute nicht mal sprechen oder laufen könnten. Ohne die wir als Mensch nicht funktionieren könnten. Wenn wir sie also brauchen, sie uns aber schaden, wie genau soll man dann bitte im Leben klar kommen? Menschen machen uns kaputt. Unser Körper will uns schützen. Und am Ende, bleibt doch alles beim alten, mit dem einzigen Unterschied, dass wir nicht auf unseren Körper hören, der nur das Beste für uns will, sondern zu den Menschen zurückkehren, die uns überhaupt erst in die ganze Misere geführt haben. Gewinnen tut niemand. Und verlieren, verlieren tun alle.

 

~Alaskablue

14.5.17 21:35


Poem: My boys.

I love my boys.

There are here for me.

Always.

They make me laugh when I wanna cry.

They make me smile when I am sad.

They cheer me up when I am upset.

They make me sing, they make me dance,

And I don´t stand a chance

I have to sing and dance.

I love you guys.

You are here for me,

No matter what.

I will always love you.

I will never forget you.

Oh my boys, you really got no clue.

But with you, I don´t feel blue.

I feel free, happy and good.

The way it always should.

Be.

I hope you can see.

How much you mean to me.

15.5.17 19:44


Quote #58

"The World is a

comedy to

those who think,

but a tragedy to

those who  feel."

Horace Walpole

17.5.17 17:48


Poem: The Pain.

The Pain that goes right to your chest.

The Pain that makes your stomach hurt.

And there is the truth: ”I am sad." You have to confess.

But you´re not only sad.

No.

You feel disappointed, angry, and upset.

Did the other person do anything wrong?

Or is there something you regret?

It doesn’t matter.

Because in the End, you´re alone with the Pain.

Your Pain.

And it hurts. It hurts so much.

You feel it, in your hearth, your brain.

Everywhere.

You have to go through it, because there is no way around.

You can cry, scream and shout.

But in the end , it´s there.

And it will be there for a while, maybe longer.

But it also goes by.

Feelings are just clouds that come and go.

That´s it. It´s just a Feeling.

Nothing more.

You can resist it.

Be strong.

Hold on.

It will go bye.

And when it´s gone.

You know, that you´re strong.

And the next time, you feel the pain,

You know that, you just have to hold on a little bit longer, because it goes by, and after that you´re gonna feel so much better. Stronger. Because you won. You went through it. And survived. It wasn´t easy. But you made it. The next time, you will be strong.

Even tho you´re face is covered with tears, that run down your cheeks, like rain.

17.5.17 19:25


Jetzt weiß ich wieder, warum ich mich vor etwas über einem Jahr von allen distanziert und losgelöst habe. Freunde. Familie. Weil anderen einen nur verletzen, enttäuschen, betrügen, anlügen. Weil sie andere immer mehr mögen und gute Dinge nicht Wert schätzen können. Weil man es nicht Wert ist. Es nicht war und niemals sein wird. Weil all meine Beziehungen immer darin enden, das ich weinenend und alleine da hocke und mich beschissen fühle. Dann kann ich es doch auch gleich lassen. Mein Vertrauen wurde missbraucht. Ich habe mich zurückgezogen. Nach einer Zeit habe ich es nochmal versucht. Dem ganzen eine Zeit Chance gegeben. Nur um dann von neuen Menschen enttäuscht und verletzt zu werden. Da draußen gibt es einfach niemand der es Wert ist, das man sich aufgrund von ihm schlecht fühlt oder leidet. Der Schmerz zurückgestoßen  zu werden ist größer als jeder kleine gute Moment. Warum soll ich zu Menschen zurückkehren die mir geschadet haben, es wieder tun werden oder neue Menschen finden, die genau das gleiche tun? Dann bleibe ich doch lieber in meinem sichern Turm. Alleine. Bewacht von meinem beschützerischen Drachen, der jeden der mir schaden will, in einen Aschehaufen verwandelt. Ich werde glücklich, alleine leben. Und niemand wird mir jemals wieder wehtun können. Niemals.
30.5.17 21:38


Quote # 59

"Stress,

Angst

und

Depression

entstehen, wenn wir leben,

um es anderen

recht

zu machen."

 

~Paolo Coelho

31.5.17 15:11


Ich brauche dich.

 Wenn andere immer geschrieben haben, das jemand ihr ein und alle ist, habe ich es nie verstanden. Doch jetzt tu ich es. Jetzt verstehe ich es. Und es tut so weh. So verdammt weh.Es tut mir leid. Alles. Ich würde es so unheimlich gerne rückkängig machen. Aber das kann ich nicht. Daher besteht jetzt meine einzige Hoffnung darin, das du in nächster Zeit dein Account checkst oder meinen Blog liest...Auch wenn ich letzteres sehr bezweifle. Aber wer weiß, vielleicht vermisst du mich ja mal, und schaust vorbei. Man kann ja nie wissen. Für diesen Fall werde ich jeden Tag etwas schreiben. Ich werde dir schreiben. Wenn ich es schon nicht direkt tun kann, dann eben als Briefe. Bitte antworte mir. Ich brauche dich. So sehr. Ich wollte nie so sein. Du bist viel zu gut dafür. Und ich hasse mich so sehr dafür das ich nicht besser darauf geachtet habe und überhaupt...ich brauche dich. Ich weiß nicht ob ich weiter machen kann. Mit all dem. Dem Leben. Wenn du das liest, bitte schreib mir. Ich brauche dich. Ich habe noch nie jemanden so sehr gebraucht wie dich.

~Alaskablue

31.5.17 20:23





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung