Velvet-leaves: Words and Thoughts


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Kapitel 1-2

Hier hast du erst mal bisschen was zum Lesen^^ Perfekt ist es noch nicht, aber vorerst bleibt es erst mal so. Hoffe dir gefällts (:

 

 

 

Das Flüstern


   
Das  Mädchen kicherte leise mit vorgehaltener Hand. Das Paar, das soeben gemütlich durch den Wald spazierte, dachte sich nicht viel dabei. Doch als sie an ihm vorbeiliefen, stutzen sie. Denn das Mädchen redete nicht etwa mit einem Freund oder Gechwisternteilt. Im Gegenteil. Sie saß dort vollkommen alleine, unter einem alten Ahornbaum und quasselte munter vor sich hin. “Ach bestimmt redet sie nur mit ihren Fantasiefreunden”, dachten sich die zwei, lächelten und gingen weiter ihres Weges.  Aber dem Mädchen war wohl bewusst gewesen dass man sie entdeckt hatte, weshalb sie zukünftig immer vorsichtig war und leise sprach. Immer wenn dann jemand vorbei kam und sie dessen Schritte schon von weitem hören konnte, verstummte sie und wartete still, bis die Stimmen außer Hörweite waren. Dann redete sie fröhlich weiter, genoss die Sonne auf der Haut, lauschte den Vögeln und dem Gesprächspartner,den niemand außer ihr verstehen konnte.


                   

Das erste Mal, das ich anders war, lernte ich mit sieben. Ich begann Gespräche mit Ihnen zu führen. Immer. Egal wo. Was wahrscheinlich auch der Grund für meine nicht existenten Grundschulfreunde war. Mit der Zeit allerdings, verschwand die Unbeschwertheit, der kindliche Spaß.Die Freude an meinen treuen Gefährten, die ja doch niemand sehen konnte. Ich fand einen echten Freund und wurde älter und mit der Zeit kam es, das ich sie nicht mehr verstehen konnte.Oder wollte. Ganz genau weiß ich es bis heute nicht. Und auch wenn ich sie vergaß, so übte der Wald dennoch eine Anziehungskraft aus, der ich nicht widerstehen konnte. Und mit der Zeit wurden die Erinnerungen unscharf, bis ich sie  irgendwann mehr für kindliche Fantasie, als Realität hielt. Es war nicht real. Es waren nur Fantasiegespräche. Fantasiefreunde. Wie jedes Kind welche hatte. Doch erst heute ist mir bewusst, welche massive Auswirkungen mein Handeln hatte. Denn ansonsten wären meine Eltern und Theo wahrscheinlich noch am Leben.




Vor 8 Monaten


Die Sonne schien fleckenartig durch das Blätterdach als der Schuss viel. Als Theo zusammensackte und seinen letzten Atemzug tat, schrie ich. Es war ein kurzer Schrei voller Schmerz, Trauer und Unglauben. Trotz allem rührte ich mich nicht. Konnte es einfach nicht. Erst als mein Körper zu zittern begann und ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, begann ich zu weinen. Heiße Tränen strömten über meine Wange, tropfte eine nach der anderen auf die trockene Erde. Während ich meinen Kopf zwischen den Händen vergrub und mein Schluchzen durch den Wald hallte, bemerkte ich nicht wie um mich herum ein Blumenmeer emporspross. Umgeben von blauen Vergiss mein nicht erwachte meine Energie von neuem. Diesmal stärker den je.

Kapitel 1




Die rauschenden Wellen brachen gegen die Felsen. Immer und immer wieder. Das Wasser spritzte meterhoch und vorbeifliegende Möwen drehten ihre Kreise. “Annie?” Immer noch abgelenkt von dem Schauspiel vor unserem Fenster, gab ich nur ein abwesendes “Hm?”, von mir. Meine Mutter räusperte sich “Annie.”

 “Ja?”Nun schaute ich auf und begegnete den besorgten Augen meiner Mutter. Sie nahm meine Hand in ihre und drückte sie. Kurz und fest. Dann ließ sie sie wieder los und fuhr sich durch ihre langen, braunen Haare. “Dein Vater und ich haben nachgedacht und”, Oh nein, nein, nein. Nicht noch ein Umzug, Therapeut oder Familienurlaub. All das hatte ich nämlich schon hinter mir und es hatte rein gar nichts gebracht. Na gut, der Umzug hat mir das Meer und der Therapeut einen hervorragenden Einblick in meine ach so düstere Seele eingebracht, aber das was sich meine Eltern davon erhofft hatten - nämlich ihr altes, ach so fröhliches Mädchen, wieder zu bekommen, hat sich nicht erfüllt. “Und”, fuhr meine Mutter jetzt fort, “wir finden du...du solltest dir eine Beschäftigung suchen. Einen Job, ein Hobby, zur Uni gehen…” Auch ohne  den Satz zu beenden, wusste ich worauf sie hinauswollte. Erst vor kurzem angekommen und dann sollte ich mich gleich direkt wieder in die Welt begeben. Nicht das mich dort irgendjemand vermissen würde. Augenrollend gab ich nur ein murmelndes “Ich hab genug Beschäftigungen”, von mir. “Den ganzen Tag in deinem Zimmer zu sitzen, Bücher zu lesen und aufs Meer zu schauen, ist definitiv nicht die Art von Beschäftigung die wir meinen, Belle!”. Ihre Stimme wurde höher und zugleich intensiver was mir nur zu deutlich zeigte wie ernst sie es meinte. Ich biss mir auf die Unterlippe und schaute auf meine Hände. “Du musst mal wieder unter Leute gehen. Etwas neues erleben.“ Sie senkte die Stimme, sprach jetzt sanfter, doch die Eindringlichkeit blieb. „Etwas, das dich aus diesem...diesem…-”

 „Diesem was?” Fuhr ich meiner Mutter dazwischen. “Diesem depressiven Trott rausholt.” Schloss meine Mutter. Wow. Ich hatte echt schon alles gehört. Und ich geb’s ja zu, ich hatte mich lang genug in meinem Zimmer verschanzt und mich selbst bemitleidet, aber depressiv war ich ganz sicher nicht. Traurig, verletzt, wütend und etwas das ich nicht genau benennen konnte. Aber definitiv nicht depressiv. “Ernsthaft?” Enttäuscht und verletzt funkelte ich meine Mutter an. “Annie”, setzte meine Mutter frustriert an, doch ich unterbrach sie. “Entschuldige, dass ich mich die meiste Zeit einfach scheiße fühle, weil ich meinen besten Freund verloren hab, und wahrscheinlich auch Schuld an seinem Tod bin. Entschuldige das ich den meisten Tag in meinem Zimmer sitze und lieber Bücher lese anstatt zu trauern. Und”, meine Mutter wollte etwas einwenden doch ich hielt eine Hand hoch um ihr zu bedeuten, das ich noch nicht fertig war. “Selbst wenn ich depressiv wäre,dann wäre der Umzug wohl das Schlimmste gewesen, das ihr hättet tun können. Denn jemanden mit einer psychischen Erkrankung aus dessen gewohntem Umfeld zu reißen ist genau das Gegenteil von förderlich.” Mit diesen Worten stapfte ich Richtung Treppe. “Annabelle. Liebes, komm wieder her.” Doch ich ignorierte die Worte meiner Mutter und lief einfach weiter. Ich hörte noch wie sie sich seufzend die Schläfen rieb und leise “Woher weiß sie das denn nun schon wieder”, murmelte. In meinem Zimmer angekommen, ließ ich mich in meinen Sessel fallen, starrte mit wütendem Blick auf den Ozean und schnappte mir dann mein aktuelles Fachbuch (über Depressionen, Schizophrenie und andere mentale Erkrankungen - wer hätte es gedacht - ) und fing an zu lesen.    


Gegen Abend verließ ich das Haus und ließ mich auf einem Felsen nahe der seichten Wellen nieder. Ich dachte über das Gespräch beim Frühstück nach und zog meinen Kapuzenpullover enger. Der Wind nahm zu und obwohl die Sonne noch schien reichte sie dennoch nicht aus, um mich zu wärmen. Fröstelnd rieb ich mir über die Arme und beschloss den Strand entlang zu laufen um mich zu wärmen. Sie hatten doch wirklich keine Ahnung. Sie verstanden es nicht. Nie tat das jemand. Andere wussten vielleicht wie es war einen Menschen zu verlieren, und vielleicht auch wie es war wenn man selbst Schuld daran hatte, aber es war dennoch kein Vergleich. Der Schmerz, seit wir Longford verlassen hatten, nahm immer mehr zu, genauso wie die Sehnsucht dorthin zurückzukehren. Doch gleichzeitig konnte ich es nicht. Nicht nur wegen Theo, sondern auch wegen den Stimmen. Anfangs hielt ich sie für schlichte Einbildung oder vielleicht sogar Halluzinationen. Doch sie verschwanden nie und verfolgten mich sogar in meine Träume. Vielleicht hätte ich damals schon etwas tun sollen, mit jemandem darüber reden sollen, dann wäre...vielleicht wäre er...Ich schüttelte den Kopf, um den Gedanken zu vertreiben. Auch wenn jeder mir einreden wollte, dass es nicht meine Schuld sei, so wusste ich's doch besser...Wenn ich ihn nicht mitgenommen hätte...wenn ich mich früher ferngehalten hätte...Aber wie hätte ich es auch wissen sollen? Schließlich war der Wald nach wie vor einfach nur ein Wald und ich war einfach nur...verrückt? Ich wusste es nicht.Auch nachdem ich dutzende von wissenschaftlichen Büchern über mentale Krankheiten, Stimmen hören, et cetera gelesen hatte, habe ich bis heute noch keine Erklärung für das gefunden, was ich über die Jahre immer zunehmender erlebt hatte. Einmal fand ich den Mut und erwähnte es beiläufig bei meiner ersten Therapiestunde. Mit dem Endergebnis, dass er mich mit Schizophrenie deklarierte ( und das obwohl einige der wichtigsten Merkmale fehlten, womit ich es eindeutig nicht war) und mich mit einem lieb gemeinten Rat „Ich solle doch in eine Anstalt gehen, wo sie mir besser helfen könnten“ , nach Hause schickte. Meinen Eltern hatte ich davon bisher noch nichts erzählt und einfach behauptet, dass er mir nicht helfen könne. Was im Grunde ja auch stimmte. Tief durchatmend, betrachtete ich die untergehende Sonne die langsam im Meer verschwand. Als ich klein war, meinten meine Eltern immer voller Spannung dass, die Sonne sobald sie das Meer berühre ein lautes Zischen von sich geben würde, um dann im Meer zu versinken. Voller Vorfreude kniff ich meine Augen dann immer ganz fest zusammen, um den Moment ja nicht zu verpassen und als es schließlich soweit war, hob mein Vater mich immer ganz überraschend hoch und drehte mich lachend im Kreis. Nachdem er mich runter ließ und ich enttäuscht feststellen musste,dass die Sonne bereits verschwunden war, schaute ich ihn mit dieser typischen kindlichen Trauer an, woraufhin er nur entschuldigend mit den Schultern zuckte und behauptete dass er mich einfach habe knuddeln müssen. Meist blieb ich den Weg zurück zum Hotel beleidigt, bis er mir anbot, mir ein extra großes Eis mit Schlagsahne zu holen, womit das nicht gehörte Zischen längst wieder vergessen war. Erst mit der Zeit begriff ich irgendwann, dass die Sonne weder das Meer berührte noch irgendein Geräusch von sich gab. Zu schade. Ich hatte mir immer vorgestellt wie schön es wäre sich genau dann unter Wasser zu befinden wenn die Sonne darin versinkt und das Meer erleuchtet. In meinem Kinderhirn war es das wohl Schönste und Magischste was ich mir vorstellen konnte.       


              
Seit dem Umzug waren inzwischen zwei Monate vergangen. Es war schön hier. Klar, nichts im Vergleich zu meiner alten Heimat, aber dennoch schön. Das Rauschen der Wellen das einen morgens weckte, die raue, salzige Seeluft, die tröstliche Einsamkeit der kleinen Küstenstadt und der Ort an dem ich bisher die meiste Zeit hier verbracht hatte; die Bibliothek. Sie befand sich in einem alten Fischerhaus das heutzutage mehr Charme hatte als damals. Von oben bis unten mit alten Holzregalen bestückt, war sie bis zum bersten voll mit Büchern. Es waren sogar so viele dass im ganzen Haus verstreut Bücherstapel rumlagen. Der alte Holzboden knarrte, die weichen Teppiche rochen leicht staubig und die Bücher waren alles andere als sortiert, aber dennoch liebte ich es hier. Was vermutlich, aber nicht nur, mit dem riesigen Panoramafenster im Dachgeschoss zu tun hatte. Der ganzen Länge nach hatte man einen wunderbaren Blick auf den Ozean. So saß ich oftmals Stunden in einem der Sessel gekuschelt, ein Buch in der einen und einen Tee - “zu jedem guten Buch gehört auch immer eine schöne Tasse heißen Tee” , meinte der Bibliothekar Mr. Layton immer - in der anderen Hand und verlor mich in den  rauschenden Wellen des Meeres. “Anne, meine Gute,” hörte ich Mr. Layton nun von unten rufen. “Es soll bald ein Sturm aufziehen, daher solltest du dich besser beeilen damit du rechtzeitig Heim kommst.” Da er schon Anfang 70 war kam er nur schwerlich die Treppen rauf und runter,weshalb er auch meinte ich sei sein kleiner Segen, da ich ihm immer half, wenn er mich brauchte, was aber unter uns eher ein Segen für mich war, da ich umgeben von Büchern arbeiten und sie kostenlos lesen durfte. Daher schnappte ich mir hastig, Buch und Tasse, sauste die Treppen hinunter und stand wenige Sekunden später vor dem verblüfften Mr. Layton. “Meine Güte, Kind, du bist aber ein echter Wirbelwind.” Grinsend schaute ich ihn an, reichte ihm die Tasse und wollte soeben das gleiche mit dem Buch machen, als er augenzwinkernd seine Hand darauf legte und meinte: “Behalte es und bring es wieder, wenn du fertig bist, Kleines.” Seine raue Stimme war vom Alter geprägt und manchmal so brüchig, dass ich Angst hatte sie würde irgendwann völlig den Geist aufgeben. Aufgeregt grinsend, packte ich das Buch sorgfältig in meinen Rucksack und umarmte den alten Mann. “Vielen Dank. Ich bringe es Morgen wieder, versprochen!” 

“Nur keine Hast,” meinte er mit einem schmalen Lächeln und schüttelte mir zum Abschied die Hand. Draußen prasselte der Regen schon auf das Kopfsteinpflaster, bildete kleine Pfützen und dünne Rinnsale. Normalerweise hatte ich immer einen Regenschirm dabei, aber seit meiner kaputt gegangen war, hatte ich noch keine Zeit gehabt, mir einen neuen zu beschaffen. Daher musste die Kapuze meiner Regenjacke reichen. Der Wind pfiff und ich hatte Schwierigkeiten voranzukommen. Im Inland war der Wind stark aber hier an der Küste war er manchmal so stark, dass man Tagelang das Haus nicht verlassen konnte. Der Wind wurde immer stärker sodass ich es schwer hatte, mich auf den Beinen zu halten. Mühsam kämpfte ich mich im strömenden Regen voran. Der kalte Regen, der meine Kleidung durchtränkte und mir übers Gesicht lief, erfüllte mich mit einer plötzlichen Trauer. Er wusch immerzu das Alte weg,um Platz für Neues zu machen. Er wusch all den Dreck fort und ließ die Welt wieder glänzen und strahlen. In der Natur war es einfach. Vergessen. Von Vorne anfangen. Neu beginnen. Aber nicht so bei mir. Ich konnte nicht einfach so neu beginnen, alles hinter mir lassen und vergessen. Ganz egal wo ich lebte oder was ich tat. Ich würde all das für immer bei mir tragen, all den Schmerz, all die Schuld. Ich hatte es versucht. Wirklich versucht. Doch mittlerweile, wurde das Vakuum in mir, das Loch, das mich von Innen auffraß immer größer. Es tat weh. Der innerliche Schmerz ließ einfach nie nach. Ließ mich nie durchatmen. Er entzog mir all das Glück, all das Gute und die Lebensfreude. Speiste sich daran nur um mich mehr und mehr einzunehmen. Ein Bild blitze in meinem Kopf auf. Theo wie er in seinem Sarg lag.Die Augen geschlossen, die Haare hübsch drapiert, die Hände im Schoss gefaltet. Er trug einen silbergrauen Anzug mit einer lilanen Krawatte. Hätte er sich selbst sehen können, wäre er vermutlich im Dreieck gesprungen. Er hasste Anzüge und erst recht lila Krawatten. Es war einfach nur völlig falsch. Dass er hier lag,in einem Sarg, auf einem Friedhof. Der Anzug. Alles. falsch, falsch falsch. Es war alles was ich denken konnte. Das konnte nicht sein, es war nicht wahr. Mein Puls beschleunigte sich und mir wurde leicht schwindelig. Langsam tief einatmend versuchte ich mich zu beruhigen. Die Hand mit der Blume zitterte leicht, als ich diese hob und sie sanft auf den noch offenen Sarg fallen ließ. Gelbe Hyazinthe. Seine Lieblingsblume.Einmal entdeckten wir ein ganzes Feld davon und er rannte durch sie hindurch wie ein glückliches Kind. Die Arme ausgebreitet rannte er und es schien beinahe als wollte er abheben. Sich hoch in die Wolken erheben und davonfliegen. Mein Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen bei der Erinnerung. Damals am Grab, konnte ich mein Blick nicht von ihm abwenden. So wie er dalag könnte man fast meinen er würde nur ein Nickerchen halten. Nur friedvoll schlafen. Doch das Heben und Senken der Brust fehlte. Das vereinzelte Flattern der Augenlider. Der Schwindel nahm zu und mir steckte ein Kloß im Hals. Er konnte nicht weg sein. Es ging nicht. nein, nein, nein. Ich wollte hinunterspringen, ihn aufrütteln, ihn wach bekommen. Wollte das er mich frech angrinste, wie schon so oft. Wollte ihn in die Arme nehmen, ganz fest bei mir halten und immer wieder sagen wie leid es mir tut. So so leid. Ich wollte schreien, weinen, rennen. Fliegen. Einfach davonfliegen. Mit einem letzten Blick auf sein friedvolles Gesicht wandte ich mich mit zittrigen Beinen ab. Den restlichen Tag über war ich zwar da, aber nicht wirklich anwesend. In Gedanken flog ich mit Theo im Himmel um die Wette, unter uns blühten endlose Felder mit gelben Hyazinthen. Ein plötzliches Hupen riss mich aus meinen Gedanken. Ich konnte dem rasendem Auto gerade noch so ausweichen. Idiot. Durch den Sprung geriet ich aus dem Gleichgewicht und fiel hintenüber in eine schlammige Pfütze. Na toll. Vollkommen nass und dreckig, war ich nah dran mich einfach einem Heulkrampf hinzugeben. Dann wurde ich wütend. Was sollte das? Es war nicht fair! Nicht fair, nicht fair, nicht fair. Frustriert und wütend schlug ich mit den Händen auf den Boden, was dazu führte dass noch mehr schlammiges Wasser auf mir landete. In mir spürte ich diese Verzweiflung, Frustration, Wut, Trauer und Hilflosigkeit. Seitdem Theo nicht mehr war, fühlte ich mich allein. Vollkommen allein. Und ich konnte einfach nicht mehr. Es war zu viel. Mit plötzlicher Energie beflügelt,  stand ich auf und lief Richtung Klippe. Der zunehmende Regen peitschte mir ins Gesicht als ich über die wenigen Felsen kletterte und auf der anderen Seite weiter den Klippenrand entlang lief. Nach einer Weile lief die Klippe spitz zulaufend nach rechts. Die Hauptstraße machte dabei eine Biegung nach links wodurch der schmale Klippenweg frei in der Luft hing. Langsam lief ich darauf zu, setzte mich an dessen Ende an den Rand und ließ meine Füße hinunter baumeln. Mittlerweile hatte sich der Regen in ein leises Prasseln verwandelt und der Wind ließ auch nach. Ich sah den Regentropfen zu, die in den Ozean fielen. Sie erzeugten kreisförmige Wellen, einem Erdbeben gleich, nur um dann Teil eines Ganzen zu werden. Ich war nie Teil des Ganzen. Gehörte nie wirklich dazu. Und das wirst du auch nie. Flüsterte eine kleine Stimme im hinteren Teil meines Kopfes. Nun nahm ich meine Füße hoch, zog sie eng an meinen Körper, umschlang die Knie mit meinen Armen und ruhte meinen Kopf auf diesen ab. Die Tränen die die ganze Zeit langsam aber unbemerkt geflossen waren, nahmen jetzt zu. Liefen mein Gesicht hinab. Der Himmel weinte und ich weinte mit ihm. Als einige Tränen das Gras berührten leuchteten diese Stellen, in einem warmen gelblichen Licht auf, und in einem grün-goldenen Lichtnebel, wuchs eine wunderschöne  Kamille aus dem Gras. Trotz allem musste ich leicht lächeln. Ich wusste es zu schätzen dass die Natur ihr bestes gab, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass ich es nicht mehr konnte. Ich wollte nicht mehr so sein. Die Freakshow. Der Außenseiter. Hastig wischte ich meine Tränen ab und stand abrupt auf. Der Wind blies meine Haare wild durcheinander während ich dort stand und ein letztes Mal den Ozean betrachtet. Ich ballte, meine Hände zu Fäusten,öffnete und schloss sie langsam wieder. Das wilde Reißen des Meeres starrte mich herausfordernd an.Schon immer hatte ich diese wunderschön wogende Masse bewundert, doch ich würde sie nicht unterschätzen. Sie war ein hungriges Biest, dass alles verschlang, mit sich riss und in die düsteren Tiefen hinabzog. Mühsam schluckte ich und versuchte gegen die Anziehung des Wassers anzukommen. Doch es war zwecklos. Die Gedanken, die nicht meine waren und der Wunsch zu springen, zwängte sich mir so schmerzhaft auf, dass es der einzige Ausweg schien.Nicht, dass ich nachher noch andere unschuldige Menschen mit in den Tod riss. So wie Theo. Und dann mein restliches Leben hinter Gitter verbringen müsste. Entschlossen schüttelte ich den Kopf, während der Wind meine Haare wild durch die Gegend peitschte. Nein. Dies war die einzig richtige Entscheidung. Ich wollte mich ein einziges Mal im Leben richtig entscheiden. Und daher sprang ich.










Kapitel 2



Fallender Schnee. Der Schnee fiel leise zu Boden.Flocke für Flocke. Begrub die Landschaft unter einer weißen Schneedecke. Zuerst war es wunderschön und kuschelig warm. Doch dann nahm der eisige Wind zu, der Schneefall verstärkte sich. Bald war der Schnee so hoch, dass er mich beinahe ganz begrub. Zitternd holte ich Luft, doch da war nichts. Kein Sauerstoff. Nur Schnee und Kälte. Mein Blut glich Eiswasser, das langsam gefror,meine Glieder konnte ich kaum noch spüren und auch das Licht schwand. Angestrengt versuchte ich mich frei zu kämpfen, doch meine Hände wollten mir nicht gehorchen. Mit bebenden Lippen, zitterndem Körper und schmerzenden Lungen kämpfte ich ums Überleben. Mein Herz raste, mir wurde schwindelig. Müde von der Kälte und dem Luftmangel, kapitulierte jetzt auch mein Körper. Um mich herum war es stockdunkel und eisigkalt. Während mir die Luft ausging konnte ich nur an eines denken: Ich will noch nicht sterben. Doch dazu war es bereits zu spät. Hinter meinen Augen explodierten tausende Feuerwerke und ein nie gekannter scharfer Schmerz durchfuhr mich. Dann wurde alles schwarz.



Keuchend und hustend hieß mich die Welt willkommen. Meine Lungen rangen hilfesuchend nach Luft, doch Wasser war alles was sie fanden. Dem Ersticken nah beugte ich mich vor und hustete und prustete all das Wasser aus meinen Lungen. Gierig zog ich die neu gefundene Luft ein. Ich konnte gar nicht genug kriegen. Nachdem meine Lungen gefüllt und mein Herzschlag sich etwas verlangsamt hatte, richtet ich mich auf und sah mich überrascht um. Wie konnte das sein? Wie konnte ich noch am Leben sein? Bis auf einzelne Schrammen an Armen und Füßen war ich unverletzt. Der starke Regen nahm mir die Sicht, wodurch ich nur verschwommene Umrisse wahrnehmen konnte. Wo war ich? Ein starker Hustenanfall lenkte mich von meinem Gedankengang ab. “Hey, ist alles in Ordnung?” Ein Ruf aus der Ferne, dann eine sanfte Hand auf meiner Schulter. Vor Schreck, fiel ich hinten über, konnte mich jedoch gerade noch rechtzeitig mit den Händen auffangen. Blinzelnd betrachtet ich eine grauliche Silhouette, die langsam näher kam und sich dann zu mir hinunterbeugte. Als die Person ihre Kapuze nach hinten streifte, erkannte ich einen Jungen meines Alters. Besorgt sah mich dieser an und wiederholte seine Frage. Immer noch verwirrt, nickte ich nur stumm. Es war doch eigentlich alles in Ordnung. Oder nicht? Freundlich lächelnd hielt er mir jetzt die Hand entgegen. Leicht skeptisch betrachtet ich diese und beschloss ihm zu vertrauen. Mit Leichtigkeit half er mir auf und untersuchte mich dann prüfend auf Verletzungen. “Was genau machst du hier, im strömenden Regen und trotz der Sturmwarnmeldung?” Seine Augen strahlten Sorge aber auch eine gewisse Neugierde aus. Da ich diese Frage weder beantworten wollte noch so recht konnte, blieb ich stumm. Erst jetzt bemerkte ich wie kalt mir war. Mein Körper zitterte, mir war leicht schwindelig und mein Kopf pochte schmerzhaft. Außerdem fühlte ich mich müde. So, so müde. Der Fremde schien mein Unwohlsein zu bemerken, denn er zog hastig seine Jacke aus und breitet diese über meine Schultern aus. “Komm, ich bring dich ins Warme. Du bist ja völlig durchgefroren.” Wie um ihm zuzustimmen begannen jetzt auch noch meine Zähne zu klappern. Um mich möglichst aufzuwärmen, stopfte ich meine Hände in die wohlig warmen Jackentaschen und setzte die Kapuze auf, um mich vor dem kalten Regen zu schützen. Plötzliche Müdigkeit und Erschöpfung überkam mich. Strauchelnd hielt ich mich an der Schulter des Fremden fest. Als mir dann auch noch schwindelig wurde, konnte ich mich nicht mehr halten und sackte zusammen. Das Einzige was ich noch mitbekam, war, dass der Fremde mich sanft auf seine Arme hob und dann begann den Strand mit mir entlangzulaufen.


Rauschende Wellen waren das Erste, das ich hörte. Ich konnte förmlich spüren wie sie gegen die Felsen krachten. Wie schön und stark sie dabei aussahen. Ich lag noch eine Weile so da, nahm es tief in mich auf und atmete aus. Dann öffnete ich langsam blinzelnd meine Augen und richtet mich leicht auf, was ich jedoch sofort bereute.Ein stechender Schmerz fuhr mir durch den Kopf und alles drehte sich. Mein Gesicht verzog sich schmerzerfüllt und ich hielt mir den Kopf. “Hey, alles in Ordnung”? Bei der Stimme, oder vielmehr seiner Stimme,nahm ich die Hand genauso schnell wieder weg und schaute auf. Schräg gegenüber von dem klapprigen Aufstellbett, das schon bessere Tage gesehen hatte, saß der fremde Junge. Das Buch, in seinem Schoß, hob er jetzt auf und kam besorgt auf mich zu. Dankbarerweise hielt er genug Abstand zwischen uns. Froh darüber, da ich ja keine Ahnung hatte mit wem ich's zu tun hatte, atmete ich auf. Zumindest schien er mir nichts antun zu wollen, sonst hätte er mich wohl kaum hierher gebracht. Wobei man ja nie wissen konnte. Diese verrückte Misery aus Stephen Kings Buch, hatte den Autor auch nur gerettet um, ihn dann ewig bei sich gefangen zu halten. Bei der Vorstellung fröstelte mir. Selbst verwundert darüber nickte ich nur.  Ich konnte es mir ja selbst nicht erklären, wie ich einfach so wieder aufstehen konnte, nachdem ich eine 20 Meter hohe Klippe ins kalte Wasser gesprungen bin. Bis auf meinen noch immer leicht pochenden Kopf, schien nichts gebrochen oder gestaucht zu sein. Auch sonst schien es meinem Körper gut zu gehen. Wie war sowas möglich? Und wie konnten meine Klamotten, so schnell vollkommen trocken sein? Auch mein Buch das, er in der Hand hielt, schien mir vollkommen unbeschadet. Vielleicht hatte er ja alles an dem Kaminfeuer getrocknet. Doch selbst das hätte Stunden gedauert. Stirnrunzelnd, gab ich es auf, weiterhin darüber nachzudenken. Sonst würde ich noch verrückt werden. Zumindest noch verrückter als alle Welt schon annahm. 


Eine Tasse Tee, die sich nun in mein Sichtfeld schob, unterbrach meinen Gedankengang. Leicht Lächelnd hielt er mir die dampfende Tasse hin, die ich kurzentschlossen entgegennahm und meine immer noch leicht zitternden Hände daran wärmte. Hmm, das tat gut. Immer noch leicht skeptisch, betrachtet ich ihn und ließ ihn nicht aus den Augen, als ich den Tee trank. Er erfüllte mich mit einer wohligen Wärme, wodurch ich unwillkürlich die Augen schloss. Auch wenn ich am liebsten wieder zurück in die wohlige Wärme und Dunkelheit des Schlafes gedriftet wäre, setzte ich die Tasse in meinem Schoss ab und betrachtet das Zimmer. Anscheinend diente es als altes Fischerhaus. An den Wänden hingen lauter verschiedene Hilfsmittel, Angeln, Netze und etliches Andere an Haken. An der gegenüberliegenden Wand lehnte sogar ein kleines Ruderboot. Außer dem Bett, einer kleinen Küche in der Ecke und dem Stuhl auf dem der Junge wieder Platz genommen hatte, war der Raum leer. Als mein Blick weiter schweifte, fiel er auf die recht großen Fenster, die eine direkte Aussicht auf das Meer boten. Es schien fast so, als würden wir über dem Meer schweben. Bei dem Anblick, wurde mein Herz etwas leichter und ich fühlte mich direkt besser. Versonnen betrachtet ich das Sturmgrau der aufragenden Wellen, und versank in dessem schönen Anblick. Der Wind nahm zu, genauso wie der Regen, der laut gegen die Fenster peitschte. Mit einem leisen Räuspern unterbrach der Junge die Stille und sah mich eindringlich an. “Was genau, hast du dort getrieben? Mitten im Sturm und das auch noch am Meer? Und vor allem ganz alleine?” Fast schon anklagend sah er mich an. Aber da war noch etwas. Ich konnte auch Sorge und Angst in seinem Blick erkennen. Oder vielleicht bildete ich es mir auch nur ein, denn nach wenigen Sekunden war es wieder verschwunden. Ratlos zuckte ich mit den Schultern. Was sollte ich darauf schon antworten? Tut mir leid ich wollte nicht mehr leben, weil ich meinen besten Freund getötet hatte und aller Wahrscheinlichkeit nach, verrückt bin, was mich dazu bringt nicht mehr auf dieser gottverdammten Welt leben zu wollen? Nein, das konnte ich nicht. Auf der Unterlippe kauend dachte ich nach. “Wie heißt du?”, wich seinem Verhör aus. Leicht seufzend ging er darauf ein. “Jacob.“ Bevor ich mich bremsen konnte war es auch schon zu spät. „ Wie die Schafrasse?“ Mist. Ich hätte mich am liebsten selbst  für meine Dummheit geohrfeigt. Doch Jacob hob nur grinsend eine Augenbraue und ließ sich davon nicht irritieren. Anfangs hatte ich es nicht bemerkt, da ich entweder zu abgelenkt oder mit meiner aktuellen Lage beschäftigt war, doch jetzt spürte ich es ganz deutlich. Eine leichte Wärme formte sich in meinem Bauch und breitet sich in meinen gesamten Körper aus. Mein Herzschlag beschleunigte sich und ich fühlte mich gut. Es war so seltsam all das nach so langer Zeit zu fühlen,weshalb ich es verwirrt überging und ignorierte. Darüber konnte ich mir auch später noch Gedanken machen. „Nett dich kennenzulernen.“ Er streckte mir seine rechte Hand entgegen und schüttelte meine, die ich ihm etwas zögerlich hinhielt. Wieder durchfuhr mich diese Wärme wie ein Blitz. Vor Freude seufzte ich leicht, ließ dann hektisch seine Hand los und starrte ihn peinlich berührt an. Hoffentlich dachte er jetzt nicht ich sei ein seltsamer Handfetischist. Gab es das überhaupt? Das musste ich unbedingt nachschauen. Aber bei der Rasse Mensch, war schließlich alles möglich. Immer noch grinsend erwiderte er meinen Blick und wollte daraufhin meinen Namen wissen. “Annabelle”, war meine kleinlaute Antwort. Es war nicht so, dass ich meinen Namen nicht mochte. Ich mochte nur nicht das, was damit in Verbindung stand: Die Außenseiterin, die Verrückte, die Mörderin. Das letzte war zwar meine Beschreibung, aber dennoch. Ein warmes Lächeln überzog sein Gesicht und als er meinen Namen aussprach, spielte all das keine Rolle mehr. Aus seinem Mund klang er wie flüssiger Honig, weiche Wolken, wie im Meer schwimmen und am Lagerfeuer sitzen. Wie Feuer wärmte es meine Brust und ließ mich förmlich glühen. Ich konnte nicht anders als ihn leise lächelnd anzusehn. “Wunderschön.” Setzte er jetzt noch hinzu. Sein intensiver Blick der mir direkt in die Seele zu blicken schien, und mich direkt ins Herz traf, schien anzudeuten dass er damit nicht nur meinen Namen meinten. Mein Puls beschleunigte sich erneut, wodurch ich verlegen wegschaute. Auch wenn er diesen nicht hören konnte, wollte ich nicht, dass er es mitbekam falls ich rot werden sollte. Vollkommen durch den Wind, rieb ich mir die Schläfen. Wie konnte es sein, das ich all dies auf einmal wahrnahm? Dass ich mich plötzlich wieder wie ich selbst fühlte? Wo war mein gleichgültiges, gefühlloses Ich hin, an das ich mich schon so lange gewöhnt hatte? Ein leises Piepen ließ mich von meinen Gedanken auffahren.Der Junge bzw. Jacob warf einen Blick auf sein Handy und knirschte frustriert mit den Zähnen. “Alles Okay?” Wollte ich mit leicht bebender Stimme wissen. Verdammt, Mädchen reiß dich zusammen. Vor wenigen Minuten hast du ihn noch für einen potentiellen Mörder gehalten und jetzt drehst du gleich völlig durch wegen all der Gefühlsduselei. “Nee, passt schon.” Der Meinung war ich zwar nicht, da er immer noch aussah als hätte er in eine Zitrone gebissen, aber ich ließ es durchgehen. Sein Privatleben ging mich schließlich nichts an und wenn seine Eltern -...Verdammt. Hektisch sah ich mich nach meinem Handy um, konnte es aber nirgends finden. “Wo ist mein Handy?” Als er einen gehetzten Blick bemerkte ging er beruhigend auf mich zu. “Hey, hey ganz langsam.” 

“Bitte, ich brauch mein Handy, bitte.” Als er meinen flehentlichen Blick sah,, seufzte er und reichte mir seins. “Tut mir leid, aber deines war aufgrund des Wassers leider nicht mehr zu gebrauchen.“ Fluchend schnappte ich mir seins und  warf einen Blick auf die Uhrzeit. Kurz nach neun. Meine Eltern würden mich umbringen. 












14.3.20 15:03
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mähne (15.3.20 22:20)
Ich mag es, es hat eine gewisse Spannung, die aber nicht die Geschichte selbst unterdrückt.
Zu der Qualität von dem Schreibstil kann ich schwer was sagen, außer dass er definitiv besser als der bei meiner Geschichte ist :D

-Mähne

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